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Aktuelle Termine

 

17. November 2018

Altherrn - Hallenturnier in der

Mehrzweckhalle Dürnbach

 

23. November 2018

Feier der Volksschule Dürnbach um 17.00 Uhr zum Thema 100 Jahre Republik Österreich

Vorgezogener Wahltag im Gemeindeamt Schachendorf von 18.00 bis 20.00 Uhr

Vorgezogener Wahltag im Feuerwehrhaus Dürnbach von 18.00 bis 20.00 Uhr

 

 

 

Geschichte des Ortsteiles Dürnbach


 

 

Der Raum des südlichen Burgenlandes war schon in der Jungsteinzeit (5000 bis 1800 v. Chr.) von Menschen besiedelt. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten war diese Region Teil der römische Provinz Pannonien.

Während der Zeit der Völkerwanderung (ab dem 5. Jh.) wanderten die Slawen im Gefolge der Awaren in unsere Gegend zu. Mit dem Beginn des 9. Jahrhunderts setzte die karolingische Besiedlung ein.
Mehrere Thesen versuchen, aus dem heutigen ungarischen Ortsnamen „Inczed“ eine während der karolingischen Zeit bereits vorhandene Siedlung in Dürnbach abzuleiten. Ende des 9. Jahrhunderts kam mit den Magyaren ein weiteres kriegerisches Reitervolk in unseren Raum. Sie wurden im Laufe der Zeit jedoch sesshaft und bebauten das Land nach dem Vorbild der anderen Völker. Durch ihre Vereinigung zu einem Staatsgebilde sowie ihre Christianisierung unter König Stefan von Ungarn kam das Land zur inneren Befriedigung und zu einer kulturellen Hochblüte. In dieser Zeit könnte Dürnbach eine ungarische Grenzwächtersiedlung gewesen sein.


 

 

Erstmals urkundlich erwähnt wurde unser Ort im Jahr 1244 unter dem Namen „Inches“. Damals gehörte er zum Herrschaftsbereich des ungarischen Geschlechts der „Csem“, das in Schandorf seinen Sitz hatte. Auch in den folgenden Jahrhunderten wird unser Dorf oftmalig genannt; so beispielsweise 1374 „Inceed“, 1479 „Inszeeth al. nom. Dewrbach“, 1532 „Dürenbach“ und 1751 „Dürrenbach“.

Der kroatische Name „Vincjet“ leitet sich von der ungarischen Benennung ab. Von 1329 an ist das Schicksal Dürnbachs eng mit dem der Herrschaften Rechnitz und Schlaining verbunden.
Im Zuge der Belagerung von Güns durch die Türken im Jahr 1832 wurde auch Dürnbach verwüstet. Die Batthyánys veranlassten ab 1540 eine Kroatensiedlung in das heutige südliche Burgenland. Sie riefen Söldner und Bauern aus ihren kroatischen Besitzungen in unser Land, die die ödliegenden Hofstellen besiedelten, Abgaben entrichteten und die brachliegenden Felder wieder bebauten. Nach einem Urbar des Jahres 1548 wohnten in Dürnbach schon Kroaten, Deutsche und Ungarn.


 

 

SCHACHENDORF UND DÜRNBACH NACH 1971
Nach der Gemeinde-zusammenlegung des Jahres 1971 
war die zweiklassige Volksschule in Schachendorf im Jahr 1972 geschlossen worden. Die Kinder aus Schachendorf besuchen seitdem die Volksschule in Dürnbach.

Heute zeigen sich Schachendorf und Dürnbach, obwohl – wie viele andere südburgenländische Dörfer auch mit dem Problem des Pendlertums und der Abwanderung belastet – als liebenswertes Fleckchen Erde und haben eine wichtige Rolle innerhalb der kroatischen Minderheitenkultur des Burgenlandes inne.